Reisetagebuch


Großer Buddha, Lantau, Hongkong


Lightshow, Hongkong


Auckland, Blick aus dem Fernsehturm


Geysire in Rotorua


Geysire in Rotorua


Privatinsel Pohenui


Angeln auf Pohenui


Pohenui - Abendstimmung


Pohenui - Quad-Tour


Heliflug über den Franz-Josef-Gletscher


Einer der Teilnehmer war mit dem Motorrad unterwegs


Mt. Cook

 

Reisebericht
DEG Trier on Tour
Neuseeland & Fiji

von Jörg Scharff

Neuseeland

Am 9. Januar hieß es wieder: Scharff Reisen geht on Tour!
Diesmal ging es ans andere Ende der Welt.- nach Neuseeland und Fiji!
Gemeinsam reisten insgesamt 20 Personen unter Reiseleitung von Jörg Scharff zu dieser kombinierten Bus & Motorradreise ans „schönste Ende der Welt“ mit Zwischenstop in Hong Kong (2Nächte) und Verlängerung auf den Fiji Inseln/Südsee.

Die zwei Nächte in Hong Kong nutzen wir um diese quirlige Metropole bei einer ausführlichen Stadtrundfahrt genauer kennen zu lernen.
Fehlen durfte natürlich nicht der Ausflug zur Insel Lantau. Wir genossen abends einen wunderschönen Anblick auf Hong Kong bei Nacht. Nahmen teil an der unglaublichen Lasershow am Hafen Hong Kong und speisten selbstverständlich chinesisch zu Abend.

Am 13. Januar landeten wir dann in Auckland, der größten Stadt Neuseelands.
Nachdem wir im Hotel angekommen waren hatte jeder Zeit zur freien Verfügung. Viele erkundeten die Stadt, manche das Aquarium und wieder andere verweilten in einer schönen Bar bei strahlendem Sonnenschein im Yachthafen Aucklands. Abends wurde im Sky Tower diniert, von dort hatte man einen wunderschönen Blick über die Millionen Stadt.

Einen Tag später ging es weiter nach Rotorua, ein früherer Kurort und der Hauptsitz der Maoris. Dort besichtigten wir die Pohutu Geysire, die Thermalfelder von Whakarewarewa und die einzige Schnitz- und Kunstakademie der Maoris. Abends besuchten wir eine Maori Show, in der einige aus unserer Gruppe zum „haka“ (Ritualtanz der Maori) tanzen aufgefordert wurden. Anschließendem gingen wir zum traditionellen „Hangi“-Essen, dieses wird im Erdtopf zubereitet und bekommt dadurch einen besonders „rauchigen“ Geschmack.

Von Rotorua ging es quer durchs Land nach Wellington , vorbei an Lake Taupo (dem größten See Neuseelands) mit seiner wunderschönen Farbe und der einmaligen Lage. Ebenso sahen wir die spektakulären Huka Falls.
Nach Ankunft in Wellington folgte eine kleine Stadtrundfahrt und anschliessend ein leckeres Abendessen mit hervorragenden Weinen.

Am nächsten morgen setzten wir mit der Fähre (ca. 3 Stunden) auf die Südinsel über. Diese Fähfahrt gehört zu Recht zu einer der schönsten Schiffspassagen der Welt. Durch den Marlborogh Sound bis hin zur Südinsel.
Von Picton ging es weiter in das kleine, für seine grünen Muscheln bekannte Havelock. Mit dem gecharterten Schiff „Foxi Lady“ fuhren wir ca. 3 Stunden durch den Marlborogh Sound und der einmaligen Cook Straight auf unsere gebuchte Privatinsel Pohenui. Bei Sonnenschein, guter Musik und gekühltem Bier wird diese Fahrt unvergesslich bleiben.
Mit der uns immer wieder begegneten freundlichen und verbindlichen Art wurden wir von den Bewohnern und Besitzer diese Insel bereits am Pier in Empfang genommen. Nach dem Zimmerbezug hiess es dann Barbecue nach Neuseeland Art. Man hatte bereits in einem eigens dafür gebauten Grill ein Lamm am Spiess , welches bereits seit mehr als 5 Stunden über heisser Glut grillte. Es war ein fantastischer Grillabend mit viel Wein und Bier und hervorragendem Lamm. So liess sich der wunderschöne Sonnenuntergang noch besser geniessen.

Am nächsten Morgen zeigte uns ein Schafscherer wie er mit Hilfe der Hunde und einer kleinen Pfeife die vielen Schafe spielend von den hohen Bergen holte. Als die Schafe zusammengetrieben wurden gingen wir in den Scherschuppen und wir konnten eine kurze Vorführung dieser harten Arbeit geniessen.

In 2 Gruppen aufgeteilt ging es dann auf Abenteuertour.
Eine Gruppe fuhr mit Quads über die hohen Berge der Insel, von dort aus hatte man einen wunderschönen weiten Blick über die benachbarten Inseln. Die andere Gruppe war in der Zeit fischen. Wer nichts der gleichen machen wollte konnte zu Fuß die Insel erkunden, Kanu fahren oder sich einfach entspannen.

Der Aufenthalt auf Pohenui war aus heutiger Sicht einer der absoluten Highlights dieser Reise. Die Gastfreundschaft, Unterbringung, Verpflegung und einfach das wunderbare Gefühl Freund zu sein in Verbindung mit den vielen Aktivitäten ist einfach spitze gewesen. Nach 2 Tagen auf der Privatinsel hieß es leider abschied nehmen. Wieder versammelten sich alle Bewohner auf dem Pier und jeder aus der Gruppe wurde herzlich verabschiedet.

Weiter ging die Fahrt an die raue Westküste Neuseelands nach Punaikaiki.
Auf der Strecke boten sich viele Fotostops. Unser Hotel lag sehr ruhig, direkt am Strand und am Rand des Paparoa National Park. Die berühmten Pancake Rocks (Pfannkuchenfelsen) besichtigen wir am nächsten morgen. Die Pancake Rocks sind eine Felsformation, diese sehen aus wie übereinander gestapelte Pfannkuchen. Abends waren wir dann am Franz Josef Gletscher angekommen.

Am nächsten morgen ging es für einige aus unserer Gruppe hoch hinaus. Per Helikopter flogen wir in 6er Gruppen über den Franz Josef Gletscher und landeten dort auf einer Schneeplatte. Dieser Flug war ein unvergessliches Erlebnis. Wieder sicher zurück auf dem Boden fuhren wir ca. 400 km nach Queenstown. In der pulsierenden Stadt angekommen konnten wir uns etwas umsehen. Queenstown ist als die „Abenteuerstadt“ bekannt, Leute aus aller Welt kommen in die kleine Stadt um dort Jetboot zu fahren oder Bungee zu springen.
Hier wurde das Bungee Springen erfunden , und die Brücke ist heute ein Treffpunkt für Jung und Alt aus aller Welt. (der älteste Springer war bis jetzt 90 Jahre alt !!!!)
Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten sich in dieser nie stillstehenden Stadt die Zeit zu vertreiben.

Der 2. Tag in Queentstown stand für jeden zu freien Verfügung.
Manche machten die sehr beliebte Jetboat Fahrt auf dem Shotover River.
Bei 80 km/h ging es knapp an den Felsen vorbei und im vollen Tempo wurde eine 360° Drehung gemacht.
Andere fuhren Motorrad , gingen spazieren und etwas abenteuerlicher zum Fallschirmspringen (Tandem). Auch ein unvergesslicher Tag für uns alle und sehr entspannend.

Für den nächsten Tag war wieder ein Naturhighlight auf dem Programm.
Es hiess auf nach Milford Sound. Ein 15 km langer Fjord der viele Naturschauspiele bietet sowie Robben die sich in der Sonne aalen.
Auf dem Weg sahen wir viele Keas, diese Papageien findet man nur den Bergregionen und sind sehr freche Zeitgenossen denn sie knabbern alles an was ihnen vor den Schnabel kommt.

Eine unserer letzten Etappen war der Weg zum Mt. Cook (3.754 m) oder von den Maoris „Aoraki“ genannt, dem höchsten Berg Neuseelands. Dort übernachteten wir in dem einzigen Hotel der Gegend, dem Hermitage. Das Hotel wurde entsprechend der Naturgegebenheiten gebaut und bietete für jedes Zimmer Blick zu diesem wunderschönen Berg mit seiner schneebedeckten Spitze.
Hier erkundete jeder die Umgebung auf seine eigene Art und Weise.
Manche gingen den 1-stündigen Wanderweg zum „Kea-Point“, manche entspannten im Hotel oder fuhren zum Tasman Gletscher.
Von dem Zimmer, Speisesaal und sogar vom Aufzug hatte man immer einen großartigen Blick auf den Mt. Cook.

Vom Mt. Cook aus ging es nach Christchurch. Zwischendurch hielten wir an meinem Lieblingssee dem Lake Pukaki an. Das türkise Wasser des Sees ist durch feine Partikel aus dem Abtrieb des Gletscheruntergrunds entstanden. Vom Ufer des Sees hat man einen wunderschönen Blick auf den Mt. Cook.
Am Lake Tekapo machten wir ebenfalls einen kurzen Fotostop und besichtigen dort die kleine Kapelle „Zum guten Hirten“. In der Nähe der Kapelle befindet sich eine bronzene Hundestatue als Denkmal für die Hütehunde, die besten Arbeiter und Freunde der Schäfer.

Mittags kamen wir in Christchurch, der englischsten Stadt in Neuseeland an. Es gab viel zu sehen, auf dem Cathedral Square und beim Art Center waren Märkte aufgebaut. Der Botanische Garten stand in voller Blüte, man konnte sich von einem Gondoliere auf dem Avon durch den Park fahren lassen.

Am nächsten Tag hieß es leider schon „haere ra“ auf Wiedersehen und wir verließen das Land der langen weißen Wolke in Richtung Südsee.
 


Raddisson Resort Fiji


Unser Schiff von Blue Laggon Cruises


Empfang am Schiff


Sundowner am Strand

Fidschi

In Fidschi wurden wir am Flughafen mit traditioneller Musik und Muschelketten herzlich empfangen. Danach ging es direkt in die wunderschöne Hotelanlage des „Radisson“. Den Tag ließen wir ruhig bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und gutem Essen unter freiem Himmel ausklingen.

Am nächsten Tag ging es für 3 Nächte auf ein Schiff. Wir wurden persönlich vom Kapitän und jedem Besatzungsmitglied freundlich begrüßt. Kurz darauf stachen wir in See. Am Abend gab es ein 4-gäniges Captains Dinner mit anschließender Musik.

Um 6 Uhr morgens bin ich mit ein paar anderen Gästen zum „morning swim“ raus gefahren. Die Besatzung brachte uns in einem kleinen Boot auf eine kleine Insel, diese konnte man in ca. 5 Min. einmal umrunden. Wir waren ganz allein und konnten die Sonne langsam aufgehen sehen. Nachdem schwimmen und Muscheln sammeln ging es zurück zum Schiff um dort zu frühstücken. Während dessen fuhren wir weiter zur nächsten Inselgruppe. Wir lichteten den Anker nach ca. 2 Stunden fahrt in Strandnähe. Der Strand war paradiesisch mit Palmen, weißem Sand und türkis-blauem Wasser. Man konnte spazieren gehen, Schnorcheln, lesen oder Kanu fahren. Genauso stellt man sich die Südsee vor !!!!

Der nächste Tag lief genauso entspannt am Strand ab. Die Schiffscrew kümmerte sich rührend um jeden Gast. Es gab Cocktails und am Nachmittag wurde am Strand gegrillt. Es wurde ein kleiner „Beauty Spa“ aufgebaut mit Massageliege. Zusammen fuhren wir zu einem kleinen Riff um Fische zu füttern, eine Vielfalt von bunten Fischen tummelte sich um unser Boot und man konnte sie mühelos berühren.
Für das Fest abends am Strand wurde alles geschmückt. Die Crew zeigte uns wie sie das Essen traditionell im Erdofen unter Palmenblättern auf heißen Steinen geschmort haben. Es war traumhaft schön, der Himmel war rotgefärbt vom Sonnenuntergang, im Sand steckten Fackeln und im Hintergrund hörte man das leise Meeresrauschen. Die Crew sang landestypische Lieder und jeder der mochte konnte das aus Wurzeln hergestellte Zeremonialgetränk „Kava“ probieren. Der Sternenhimmel war wunderschön, die Milchstraße und der Stern des Südens waren gut zu erkennen.

Am darauffolgenden Tag liefen wir morgens wieder in den Hafen ein und wir fuhren zurück ins Hotel um dort noch die letzten 3 Tage zu genießen. Man konnte Fallschirmspringen, Helikopter fliegen, Souvenirs kaufen oder einfach entspannen.

Diese 3-wöchige Reise war fantastisch und ich werde sie sicherlich nie vergessen.
Es gab viel zu sehen und zu bestaunen da beide Länder viel zu bieten haben. Ich denke das für jeden Geschmack etwas dabei ist, weil es eine perfekte Kombination aus Natur, Abenteuer und Entspannung ist.
Trotz des langen Fluges kann ich jedem nur empfehlen Neuseeland und Fidschi einmal zu besuchen.

Fotos zu dieser Reise können Sie auf unserer Homepage www.scharff-reisen.de unter der Rubrik Reiseerinnerung anschauen (DEG Trier on Tour)


Gerne stehen wir mit Erfahrung, sehr guten Kontakten und Rat & Tat zur Seite
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